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I Clivi di Ferdinando Zanusso , Corno di Rosazzo

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Ferdinando Zanusso arbeitete lange Zeit als Berater der UNO in Afrika wo er zuständig war für die Logistik von Hilfsgütern in den ärmsten und schwierigsten Regionen des schwarzen Kontinents. 
Heute bewirtschaftet Zanusso zusammen mit seinem Sohn I Clivi, ein einst verlottertes Weingut ohne Land, aus dem Besitz der Familie seiner Frau. Anfangs der 90er Jahre beschloss Ferdinando Zanusso auf I Clivi authentische Weine zu keltern, Weine deren Charakter geprägt ist durch die bewegte, jahrhundertealte Geschichte und Kultur. In Corno di Rosazzo fand Zanusso ein Parzelle mit 8 ha und im benachbarten Brazzano di Cormons weiter 4 ha, bestockt mit uralten Tocai-, Malvasia- und Merlot-Reben.
Zanussos Vision war, die Geschichte durch diese alten Reben sprechen zu lassen indem die Weine so transparent wie möglich, naturbelassen, möglichst ohne Intervention des Winzers entstehen. Terroir pur, geprägt von den Böden, dem Mikroklima und der langen, sanften Ausbauzeit im Keller.
Die Weine von I Clivi sind definitiv "No Mainstream".
Die Klone der Merlot-Reben sind seit über 150 Jahren im Friuli ansässig, die Pflanzen von I Clivi sind 40-85 jährig, wahre Nonnos mit tiefen Wurzeln aus dem letzten Millenium. In den Feldern wird konsequent nach schonendsten Biomethoden gearbeitet (ohne Label). Höchst selten produzieren die Methusalem-Reben mehr Ertrag als 20hl/ha. Geduld, sanfte, spontane Gärung und viel Zeit bilden die Basis für diese Juwele. Ausser den traubeneigenen Hefen lässt Ferdinando nichts an sein gärendes Traubengut. Mit viel Verzögerung und entsprechend teurer kommen die Weine auf den Markt.
Der Merlot wird nicht umsonst als "Pomerol des Friaul" bezeichnet - zutreffend, auch wenn im Pomerol kaum mehr so filigrane, facettenreiche, antike Weine wie "I Clivi Galea Rosso" gekeltert werden. Viel Wein fürs Geld bringt auch der "bescheidene" Rosso - Understatement - Spitzenklasse.
Bei den Weissen dominieren die lokalen Sorten Tocai Friulano und Verduzzo Friulano sowie Malvasia Istriana. Weitere z.T. unbekannte Sorten spielen nur eine marginale Rolle. Die weissen Lagerweine Clivi Galea und Clivi Brazan sind gewöhnungsbedürftig, werden hoch gelobt von Slow-Food, Jancis Robinson und anderen Kritikern. Sie verkörpern auf ihre Art ein wenig den "Pro Specie rara"-Gedanken beim Wein. Genossen mit einer artisanalen Salume bereiten sie viel Spass.
Der einfachere Bianco ist allgemein zugänglich, ein absolut hervorragender, pfiffiger, trockener Weisswein aus Tocai-Trauben. Alte Charakterrebstöcke, Erträge unter einem Viertel der DOC, minimalste, sanfte Technik in der Vinifikation und viel, sehr viel Geduld. I Clivi - Weine repräsentieren ein Stück Geschichte. Die Weine von I Clivi werden auf traditionelle Weise hergestellt. Die Gärung erfolgt spontan durch traubeneigene Hefen. Alle Weine unterlaufen die Malolaktische Gärung. Ausgebaut werden sie während mindestens zwei Jahren im Stahltank auf den eigenen Hefen.
Die Weine werden weder umgezogen noch gefiltert - ohne Make Up, keine Vorgärung, kein Eichenholz - Saft pur transformiert zu Wein.  

 
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