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Finca Millara, Panton, Lugo

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Am Mino, einem der letzten frei mäandrierenden Flüssen im Süden Galiziens liegt das Weinbaugebiet Ribeira Sacra D.O.
Diese Gegend gehört zu den romanischsten Europas, kaum je besucht, ausser vielleicht von ein paar Pilgern die sich hierhin auf den Spuren von Jakobus verirren.
Im mittelalterlichen Weiler "Finca Millara" ist hier vor einigen Jahren die gleichlautende Bodega entstanden. Direkt am Ufer des Mino hat Fernando de Santiago von gegen zweihundert Kleinstbauern uralte Rebstöcke zusammengekauft mit dem Ziel, der einst unter den Mönchen blühende Weinbau wieder zu beleben. Optimal Richtung Süden orientiert liegen die uralten Rebterrassen an den Steilhängen, direkt abfallend ins klare Wasser. Die Trockenmauern der Terrassen wurden alle in mühseliger Handarbeit restauriert, die verhärteten Böden mit neuem Schieferkies zu gut filtrierten Böden aufgelockert. Bestockt sind 21ha mit der autochtonen Sorte Mencia die im Mino, Bierzo und Galizien weit verbreitet ist. Geerntet wird ausschliesslich von Hand, für Maschinen ist bei solch engen Verhältnissen kein Platz.
In etlichen, kleinen Häuschen, die derzeit zum Teil noch restauriert werden, hat Fernando einen funktionalen, modernern Keller eingerichtet. Sein Kredo: rigorose Erntebeschränkung, alle Trauben werden handverlesen und gesöndert, vergoren wird mit eigenen Hefen in temperaturkontrollierten Stahltanks und der Ausbau erfolgt in Eichenfässern.
Bereits mit dem ersten Jahrgang gelang Fernando de Santiago ein wunderbarer Start-up. De Santigo's wahl extrem ertragsarmer Mencia-Klone hat sich bewährt. Robert Parker hat seine helle Freude, sind die Mencia-Weine doch meist eher leicht und etwas einfach gestrickt, nicht so der Finca Millara. Der zwölfmonatige Ausbau in Barriques und die anschliessende jährige Reifung in der Flasche verleiht dem Wein eine Tiefe Komplexität. Da verteilt Robert Junior gerne mit der grossen Kelle, trotz seinen 91-93 Punkten, der Wein ist einfach wunderbar.
Seit 2012 ist nun auch erstmals der Zweitwein Lagariza erhältlich. Dieser Wein aus den Neupflanzungen stammt ebenfalls aus sehr kleinen Erntemengen, wird im Stahl vinifiziert und in französischen Barriques ausgebaut. 
 
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