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Clos de l’Ona, Gratallops

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Im Herzen des Priorat befindet sich das kleine Clos de l’Ona von Joan Farreras. Am Anfang standen ein paar verlassene, uralte, vergammelte Rebstöcke einiger genauso alter und müder Traubenbauern des Nachbar-Ortes Torroja del Priorat, das Image der Gegend war nicht das Beste, zu gering die Erträge. Joans Intuition: dies ist ein guter Platz, der Tipp kam berühmten Freund René Barbier. Parzellchen um Parzellchen konnte er den schwierig zu überzeugenden Bauern abkaufen und Clos de l’Ona aufbauen.
Heute umfasst die Domaine 6.9 ha, per ha wurden 4000 Stöcke Grenache und Cabernet Sauvignon auf Cordon Royat gezogen.
Der erste Jahrgang 2006 umfasste 300 Flaschen, 2009 ist der Ertrag bereits verdoppelt. Ziel der Neuplanzungen ist bis 2018 die Produktion auf 4000 Flaschen steigern zu können, damit wäre das Überleben der Domaine dann gesichert. Bis es soweit ist, reifen die Weine auf Clos Mogador im Keller von René Barbier, er ist den auch der eigentliche Winzer hinter diesen einzigartigen, oekologisch produzierten Lagenweines.
Das Clos ist von wilden Garrique-Wälder umgeben, bestens geschützt von all den normalen Rebkrankheiten. Die intakte Vielfalt dieser abgelegenen Lagen garantiert mehr Aromen, mehr Qualität. Sorge bereitet das immer rarere Wasser. In vielen Kleinen Bassins sammelt Joan das rare Nass. Hier hat der clevere Ingenieur mit ziemlich viel Hightech einen Doctor’s gully eingerichtet. Grundsätzlich müssen die Reben ihr Wasser selber finden, falls es dann aber allzulange trocken bleibt steuert sein „Anti-Stress-Drip“-Bewässerungssystem direkt per Meteocat-Satellit-Daten gesteuert eine Not-Tröpfchen Versorgung der jungen Pflänzchen.
Gedüngt wird mit Esel- und Pferdemist, ebendiese katalanischen Esel halten auch den Wachstum der Garrigue in Schach. 

 
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